Die Entwicklung des Phänomens „Burnout“ und Abhilfe dazu

Meine langjährige Erfahrung als Führungskraft, Therapeutin, Unternehmensberaterin und Coach hat mich zu der Überzeugung gebracht, dass ein Zusammentreffen von körperlichem und emotionalem Stress zum Phänomen der Überforderung und Überbelastung führt und es dann zu einem „Kurzschluss“ bzw. „Kabelbrand“ kommen kann.

Dies passiert nicht aus heiterem Himmel, sondern ist meist ein langwieriger Prozess, der, da er unerkannt bleibt, zu kritischen und schmerzhaften Situationen und dem Gefühl des hilflos ausgeliefert seins führen kann.

Als junge Frau in den 20igern litt ich selber unter depressiven und unglücklichen Zuständen und damals in den 70iger und 80igern gab es wenig Unterstützung bzw. wenn es sie gab, dann wussten wenige davon – ich jedenfalls nicht. Meinen Eltern und Geschwistern getraute ich mich nicht mich zu offenbaren (outen auf neudeutsch).

Als pragmatische Wirtschaftswissenschafterin und junge Führungskraft in einem internationalen Handelsunternehmen und gerade gescheiterter Beziehung (mein Verlobter beschloss, dass wir doch nicht heiraten sollten) fiel ich in ein Loch. Wie der Zufall oder das Leben so spielt wurde mir ein Seminar mit Baldur Preiml (Sporttrainer) und Irmgard Baum (Psychologin) empfohlen, das ich besuchte und welches ein erster RIESENSCHRITT in Richtung Unabhängigkeit und Glück bedeutete. Ich realisierte damals, dass  ein sich selber kennen und akzeptieren lernen, der Schlüssel zur ersten Tür von seelischer, emotionaler und physischer Gesundheit und Zufriedenheit bedeutet.

Zurück zum heutigen „Burnout“: viel Arbeit allein führt aus meiner Erfahrung niemals zu diesem inneren Ausbrennen. In irgendeiner Form ist das emotional-seelische Gleichgewicht nicht (mehr) vorhanden und wir befinden uns in einer Phase der Selbstablehnung und –kritik.

Wie kann ich mir helfen? Ein Verständnis dafür, was sich in mir abspielt, ist ein erster Schritt; danach kann ich lernen, je nach individueller Situation und persönlichen Präferenzen, Methoden anzuwenden, die mir helfen. Je nachdem in welchem Stadium des Burnouts wir uns befinden, kann ich mein Gleichgewicht schneller oder aber, wenn bereits weit fortgeschritten, langsamer (wieder) herstellen.

Um den Status festzustellen, bieten heute zahlreiche Institutionen Unterstützung an. So auch Vidis (Vereinigung für interdisziplinäres Stressmanagement), eine Plattform von ExpertInnen aus verschiedenen Fachrichtungen, die Ihnen auf dem Weg zum Gleichgewicht Unterstützung anbieten können.

Wenden Sie sich an uns, wir führen gerne ein diskretes Gespräch mit Ihnen und machen Ihnen konkrete Empfehlungen.