Wer einmal ausgebrannt war, sollte nach einer erfolgreichen Therapie die Rückkehr in alte Gewohnheiten gezielt mit Begleitmaßnahmen unterstützen. Die “Prävention danach” hilft vertrauten aber nachteiligen Verhaltensmustern auszuweichen und so Rückfälle zu verhindern. Die Burnout Experts stehen Ihnen auch für Ihre Nachbetreuung zur Verfügung.

Hobbys und Vorlieben

Rufen Sie sich in Erinnerung, was Sie wirklich gerne tun. Wann haben Sie das letzte Mal etwas getan, dass Sie gerne mögen, das Ihnen Freude bereitet? Woran würden Sie sich erfreuen?

Freunde und private Kontakte

Wann haben Sie zuletzt ein gutes Gespräch geführt? Wann haben Sie das letzte Mal jemanden getroffen, von dem Sie sich verstanden fühlen, der Ihnen schon einmal hilfreich zur Seite gestanden ist? Sprechen Sie offen Ihre Burnout-Erfahrung an.

Freizeit

Was planen Sie für das Wochenende? Haben Sie dabei auch eine computer- und handyfreie Zeit eingeplant? Steht etwas auf dem Programm, das Ihnen Wohlbefinden bereitet?

Grenzen ziehen

Beachten Sie aufmerksam schwierige Situationen, die Sie an die Vorgeschichte Ihres Burnouts erinnern. Suchen Sie jemanden auf, der Sie gut kennt. Besprechen Sie die Situation, in der Sie sich abgrenzen möchten und holen Sie sich Unterstützung.

Abwechslung ist angesagt

Gestalten Sie Ihren Feierabend bewusst als Gegenpol zur Arbeit. Je stärker sich Arbeitstag und Feierabend unterscheiden, umso erholsamer werden Sie den Feierabend erleben. Werfen Sie den Ballast der Arbeitswoche ab und freuen Sie sich auf das bevorstehende Wochenende mit Freunden oder Familie.

Aktives Zuhören

Praktizieren Sie einfühlendes Zuhören! Eine intensive Arbeitswoche lässt wenig Zeit für eine Aussprache mit Partnern, Kindern und Freunden. Versuchen Sie im Gespräch auf Sie zu hören.

Soziale Kontakte

Pflegen Sie verstärkte Ihre bevorzugten Kontakte! Auch alte Freundschaften aus der Zeit weit vor Ihrem Burnout sollten wieder zum Zug kommen. Intakte Beziehungen entlasten und geben Kraft auch für den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Sie können wie ein zweites Immunsystem wirken. Vereinbaren Sie Termine mit den Menschen, mit denen Sie Freudvolles teilen können. Geteilte Freude vermehrt sich, geteiltes Leid halbiert.

Prioritäten setzen

Setzen Sie Prioritäten für ihre Woche, in der private Termine gleichwertig eingeplant sind wie Verpflichtungen. Und versuchen Sie sich dabei aktiv zu entspannen.

Sie haben die Zeit, die Sie sich nehmen!

Gönnen Sie Ihrem Kopf eine Auszeit. Lenken Sie Ihre Gedanken auf die Dinge, die Sie schon immer wissen, sehen oder erleben wollten. Finden Sie heraus, wo Sie das können.

Üben Sie sich in Gelassenheit!

Was lässt sich vertagen? Was ist nicht so dringend? Haben Sie Mut zum „Nein“!

Probieren Sie die Situationen, in denen ein klares Nein auftaucht, wahrzunehmen und sich durchzusetzen. Tauschen Sie sich über die Erfahrung aus und hören Sie auf die Rückmeldung.

Achtung Körper!

Bewegen Sie sich! Der Auslauf nach einem spannenden Tag bringt erholsamen Schlaf. Versuchen Sie bewusst Wasser zu trinken, auch wenn Sie kein Durstgefühl verspüren.

Herzhaft genießen!

Essen Sie öfter kleinere Mahlzeiten. Beziehen Sie Ihre Angehörigen mit ein und versuchen Sie ein Gericht gemeinsam zuzubereiten und in der Gemeinschaft zu genießen.

Sport macht Spaß – Bewegung ist gesund!

Lassen Sie das Auto stehen und gehen Sie zu Fuß, speziell auf Ihren kurzen Wegen. Suchen Sie Anregung in der Natur z.B. bei einer Wanderung.